Direct Trade

Unsere Kaffeebohnen werden per direct trade (=direkter Handel) gekauft, dass heißt, das zusätzliche kostenintensive Zwischenhändler umgangen werden. Die Initiativen dieses Handels haben als Schwerpunkte die Entwicklung und die Zusammenarbeit mit Farmern direkt vor Ort. Für spezielle Kaffeesorten mit hervorragender Kaffeequalität bekommen die Kaffeebauern beim direct trade einen weitaus höheren Preis als marktüblich.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit hat fünf wichtige Ziele. Diese wären Armutsbekämpfung, Klimaschutz, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und wirtschaftlicher Wachstum, bewusster Konsum und Qualitätssteigerung. Dabei stehen vor allem drei Themen im Vordergrund:

  • die Verbesserung der Situation der Kaffeebauern
  • der Schutz von Wäldern, Wasser und Böden
  • ein nachhaltiger Kaffeeanbau: stabile Preise, Vertrauen in den Kaffeesektoren erhöhen, bewusster Konsum und Produktion.

Unsere Schule ist eine EMAS-zertifizierte Einrichtung. Die aktive Auseinandersetzung mit den Umweltproblemen unserer Zeit ist für uns ein alltägliches, wichtiges Thema. Kaffee ist das beliebteste Heißgetränk der Deutschen. Im Durchschnitt konsumiert der deutsche Bürger 162 Liter Kaffee im Jahr. 

Für die Herstellung einer Tasse Kaffee werden insgesamt 140 Liter Wasser benötigt, was immens ist. Wir verfolgen mit unserer Schülerfirma das Ziel, ein Bewusstsein für einen wirklich fairen Kaffee zu schaffen. Dies schließt das Bewusstsein für unsere Umwelt mit ein. Wir bieten unseren Kunden deshalb einen hochwertigen Kaffee an, der fair und nachhaltig hergestellt wurde und zum bewussten Genießen einlädt. Es geht nicht darum viel schlechten Kaffee zu trinken, sondern bewusst hochwertigen Kaffee. Wir setzen auf Qualität, nicht auf Quantität! Die Gewinne, die über den Verkauf unseres Kaffees erzielt werden, sollen ab dem nächsten Jahr vollständig dazu genutzt werden, soziale Projekte und Umweltprojekte zu unterstützen. 

Unsere Farmer

Unseren Rohkaffee beziehen wir momentan über den Importeur amarella in Mannheim. Unser Kaffee stammt nicht von Kleinfarmern oder Kooperativen, aber von familiengeführten Betrieben, die viel Wert auf Nachhaltigkeit, hohe Qualität und faire Arbeitsbedingungen legen.

 

Die Bohnen des Twenty7even No.1 stammen aus El Salvador. Die Farm ist die „Finca La Buena Esperanza“ und wird unter der Leitung von Andres Quintanilla in den Cacahuatique Bergen in El Salvador geführt. Die Farm existiert seit 1924 und besteht aus zwei Farmen ( La Quintanilla und La Palma). Die Plantagen entsprechen einer Größe von 96.5 Hektar auf denen es 8 Mitarbeiter und 80 Erntehelfer gibt. Auf dieser Farm wird die Kaffeeart Arabica angebaut, mit einer jährlichen Produktion von 50-100t. Die Kaffeepflanzen werden in den Plantagen von einheimischen Pflanzen beschattet.

 

Der Twenty7even No.2 ist ein Cuvee und besteht aus zwei unterschiedlichen Bohnen. Zum einen besteht er aus einer Canephora-Bohne zu zwei Teilen, der Varietät SLN274/Old Paradenia von der Farm „Badra Estates“. Sie wird unter der Leitung der Familie Mammen in Chickmagalur an den Bababudan Giri Hügeln geführt. Die Farm existiert seit 1936 und besteht aus 3 Farmen ( Balehonnur, Kerkiecoondah und Bettadakhan). Diese Farmen entsprechen einer Größe von 600 Hektar, auf denen es 28 Mitarbeiter und 425 Erntehelfer gibt. Auf den Farmen werden drei verschieden Arten von Kaffee geerntet ( Arabica, Canephora und Liberica), mit einer jährlichen Produktion von 700-850t. Die Kaffeepflanzen wachsen in direkter Umgebung von hohen Schattenpflanzen. Ein Großteil des natürlichen Ökosystems bleibt dadurch für die heimischen Planzen und Tiere erhalten, was sich in einer sehr hohen Artenvielfalt auf den Farmen unserer Kaffeebauern wiederspiegelt. 

Zu sieben Teilen besteht der Twenty7even No.2 aus einer Arabica-Bohne, der Varietät Catuaí Vermelho. Sie stammt von der Farm „Fazendas Dutra“ unter der Leitung von Walter Cesar und Ednilson Alves Dutra. Die Farm existiert seit 1930 und besteht aus 6 verschiedenen Farmen ( Aqua limpa, jatoba, Torre Taquara Preta, olhos d‘Água, Pedra Bonita, Santa Helena de Caputira). Diese Farmen entsprechen einer Größe von 650 Hektar, auf denen es 60 Mitarbeiter und 600 Erntehelfer gibt. Auf den Farmen werden zwei verschiedene Arten von Kaffee angebaut (Arabica und Canephora ), mit einer jährlichen Produktion von 900-1500t.

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Rohkaffee-Importeur

Hintergrund-Bilder

Copyright: Luca Siermann