Unsere Schülerfirma

Für viele von uns beginnt der Tag mit einer Tasse Kaffee. Doch nicht jeder achtet beim Kauf dieses Kaffees auf die Qualität. Für viele Kaffeetrinker ist der Preis das entscheidende Kriterium bei der Kaffeewahl. Doch 500g Kaffee für weniger als 4€ zu kaufen, ist in unseren Augen ein unmoralischer Preis. Wir können ein teures Stück Fleisch kaufen und wissen es zu schätzen. Wir können auch einen teuren Wein kaufen und wissen ihn zu schätzen. Spezialitätenkaffee ist ein ebenso hochwertiges Produkt und an dessen Wertschöpfung sind viele Menschen beteiligt. Kaffee ist nur dann wirklich zu genießen, wenn selbst die Kaffeepflücker genug Geld verdienen. Dafür setzen wir uns mit unserer eigenen Kaffeefirma unter der Leitung von Herrn Putzier ein. Wir treffen uns immer wieder um selbstständig Kaffeebohnen für unsere verschiedenen Twenty7even-Sorten zu rösten und zu verpacken. Diese verkaufen wir dann bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Schulfesten sowie über unsere Homepage. Außerdem bieten wir einen Cateringservice und Barista-Workshops an.

Für diese Veranstaltungen besitzen wir eine eigene Gastromaschine, um den Kaffee frisch zuzubereiten.

Mit dem Kauf von Twenty7even unterstützen Sie uns also in all unseren Tätigkeiten, aber sie sorgen auch für einen direkten und fairen Handel, denn unsere Rohbohnen erhalten wir von unserem Importeur amarella aus Mannheim. Amarella pflegt langfristige Partnerschaften mit familiär geführten Kaffeefarmen, kauft direkt von den Farmern, sprich ohne Zwischenhändler, und importiert den Kaffee nach Deutschland.

Unser erzielter Gewinn soll zunächst zur Refinanzierung unserer Ausgaben (Maschine, Mühle, Tassen etc.) eingesetzt werden. Sobald die Refinanzierung abgeschlossen ist, unterstützen wir mit unserem Kaffee soziale Projekte und Umweltprojekte. Wir sind also nicht gewinnorientiert. Mit dem Kauf unseres Kaffees sorgen Sie also nicht nur für allerseits faire Bedingungen bei der Wertschöpfung des Kaffees, sondern Sie unterstützen zusätzlich noch andere Projekte.

Unsere Schule

Das Ursulinen-Gymnasium in Mannheim ist ein allgemeinbildendes Gymnasium für Jungen und Mädchen in Trägerschaft der Erzdiözese Freiburg. Als staatlich anerkanntes Gymnasium unterrichten wir nach dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg.

Unser primäres Ziel ist die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die allgemeine Hochschulreife (Abitur) in acht Jahren und eine christliche Wertevermittlung. 

Unser dreizügiges Gymnasium mit rund 630 Schülern liegt im Herzen Mannheims, direkt an der Jesuitenkirche im Quadrat A4 und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von der Straßenbahnhaltestelle "Schloss" beispielsweise sind es nur wenige Meter bis zu unserem Schulgebäude. Die überschaubare Größe vereinfacht es uns, jede Schülerin und jeden Schüler im Blick zu behalten und verleiht der Schule einen familiären Charakter. Unser Schulleben ist geprägt von einem respektvollen Miteinander.


Unsere Motivation

Twenty7even - Das ist der Name für unseren Kaffee. Er basiert auf dem Datum des 27. Januars, dem Gedenktag der Heiligen Angela. Doch wer war Angela Merici und was hat sie mit unserem Schulkaffee zu tun? 

 

Angela Merici wurde am 21.3.1474 am Gardasee als die Tochter eines Bauern und dessen Frau aus angesehener Familie geboren. Bis zu ihrem 17. Lebensjahr wurde sie christlich von ihnen erzogen, bis ihre geliebte Schwester und ihre beiden Eltern starben. Nun verließ sie den Ort Le Grezze und zog zu ihrem Onkel nach Saló, wobei sie das luxuriöse Leben der vornehmen Gesellschaft kennen lernte. Angela trat dem Dritten Orden des heiligen Franziskus bei. Hier erklärte sie bald, dass sie um Christi Willen ehelos bleiben möchte. Sie lernte in dieser Zeit Frauen kennen, die sich um Prostituierte kümmerten. Angela nahm nun ihr Leben selbst in die Hand und ging zurück nach Desenzano. Sie wollte für die Menschen da sein, inmitten der Menschen wirken, so wie das Angela Merici-Denkmal es noch heute in Desenzano tut. Mit ca. 40 Jahren zieht sie nach Brescia. Die Franzosen und Habsburger hatten diese Stadt vollkommen verwüstet, es herrschte Armut und Krankheit. Angela wirkte auch an diesem Ort auf ihre ganz eigene Art und Weise. Sie sollte einer Frau namens Caterina Patengola helfen, die unter Depressionen litt. Als es jener wieder besser ging, zog sie in ein anderes Haus. In wenigen Jahren entstand eine Gruppe von jungen Männern und Frauen um Angela Merici, von welcher sie der geistige Mittelpunkt wurde. Die Menschen suchten Angelas Rat und Hilfe, ihren geistlichen Beistand. Speziell die Frauen hatten zu dieser Zeit wenige Möglichkeiten. Sie konnten wählen zwischen Mann oder Mauer. Aber diese Frauen wollten nicht in ein Kloster gehen, trotzdem aber ihr Leben religiös gestalten. Angela ermöglichte ihnen diese religiöse Bildung. Für diese Form des Zusammenlebens schrieb sie feste Regeln vor, an die sich alle zu halten hatten. 1535 gründete sie schließlich mit 28 weiteren Frauen die compagnia di sant'orsola. In dieser Vereinigung lebten sie unter dem Gebot der Ehelosigkeit. Der uns bekannte Ursulinenorden wurde 1535 von Papst Paul III bestätigt. Und so entstand das erste Säkularinstitut der Kirchengeschichte. Die Frauen des Ursulinen-Ordens waren für ihre Zeit sehr emanzipiert und selbstständig. Einerseits lebten sie nach strengen religiösen Regeln, andererseits hatten sie auch ihre Aufgaben in Beruf bzw. Familie. 

1524 unternahm Angela eine Wallfahrt nach Palästina, auf welcher sie aus unerfindlichen Gründen erblindete. Am Ende ihres Aufenthaltes im Heiligen Land wich die Blindheit jedoch wieder. Angela unternahm auch noch eine zweite Wallfahrt nach Rom zu Papst Clemens VII. 

Angela verfasste Anleitungen für Erzieherinnen, in denen sie diese zur Selbstreflexion aufforderte. Sie sollten zunächst einmal überlegen, ob sie die Regeln und Prinzipien, die sie lehrten, auch selbst einhielten. Sie war eine gesuchte Ratgeberin und eine wichtige Reformerin ihrer Zeit. Am 27. Januar starb sie in einem kleinen Zimmer an der Kirche St. Afra in Brescia.

 

In ihrer Schaffenskraft und ihrem Engagement ist uns Angela Merici ein großes Vorbild. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf unseres Kaffees möchten wir gerne soziale Projekte und Umweltprojekte unterstützen. Gemeinsam mit Sr. Regina wollen wir überlegen, welche Projekte Angela Merici in unserer heutigen Zeit wichtig wären. Die Probleme, die wir heute lösen müssen, um auch noch zukünftigen Generationen ein gutes Leben ermöglichen zu können, sind sicherlich nicht weniger geworden.

 

Folgender Link führt Sie zu einem ausführlicheren Text über Angela Merici: https://www.ursulinen.de/bibliothek/bibliothek/ueber-angela-merici/die-vita.html

Stimmen zu unserer Schülerfirma

Coffee Consulate über unsere Schülerfirma

The Coffee Store unterstützt die Schülerfirma Coffeeroasters des Ursulinen-Gymnasiums

Für uns als Röster ist es neben dem Verkauf von Spezialitätenröstkaffees wichtig auch ein Bewusstsein für die lange und oftmals schwierige Wertschöpfungskette der Kaffeebranche zu kreieren. Die Begeisterung der Schüler und das Engagement mit dem das Thema Kaffee in diesem Projekt angegangen wird, beeindruckt uns. Gerne stehen wir als lokales Unternehmen mit unserem langjährigen Know-How, unserem Equipment und unseren Rohkaffees aus direktem Handel an der Seite der UGM CoffeeRoasters. In diesem Projekt haben die Schüler die Möglichkeit in den direkten Kontakt mit den Erzeugern der Rohkaffees zu treten. Durch dieses Projekt erfahren die Schüler die unmittelbaren Schwierigkeiten, die den Alltag eines Kaffeefarmers ausmachen.

Durch den Verkauf von Röstkaffees der UGM CoffeeRoasters werden familiengeführte Plantagen in Brasilien, Indien und El Salvador unterstützt.

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Rohkaffee-Importeur

Hintergrund-Bilder

Copyright: Luca Siermann