Unsere Antwort auf das CORONA-VIRUS - zusammen sind wir stärker als das virus


In dieser Woche haben wir  den Röster angeschmissen und nun ist unser Lager wieder voll. Neben unserem No. 1 und No. 2 gibt es jetzt noch eine neue Kaffeesorte, den No. 3. Der Rohkaffee stammt von Kaffeepflanzen, die inmitten von Koniferen stehen. Die Nadeln der Koniferen geben dem Boden, sobald sie in den Stoffkreislauf im Boden Eingang gefunden haben, ein ganz besonderes Profil. Im Kaffee äußert es es sich in einer bereits in der Rohbohne angelegten Säure. Wer also einen Filterkaffee sucht, in dem die Fruchtsäuren schön herauskommen,  liegt mit unserem No. 3 genau richtig. 

 

Und wir wollen euch unbedingt mitteilen, dass wir am Röstprofil unseres No. 1 gefeilt haben und nun endlich mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden sind. Als wir ihn zum ersten Mal aufgebrüht haben, stieg uns der wohltuende Duft von Bienenwachs in die Nase. Auch im Mund zeigen sich klare Aromen, die an Honig erinnern. Begleitet wird dieses Aroma von einer zurückhaltenden Säure und Süße. Wir sind so froh, euch diesen tollen Kaffee von Andres Quintanilla anbieten zu können.  

 

Die Bilder zeigen uns beim Arbeiten und im Gespräch mit unserem Kaffeefarmer Andres aus El Salvador. Er hat uns Bilder von seiner Farm gezeigt. Es leben so viele verschiedene Tierarten auf der Farm, wirklich beeindruckend: verschiedene Vogelarten, Frösche, Insekten, kleine Säugetiere. Andres ist sehr stolz darauf, einen Kaffee anbieten zu können, der nicht aus einer umweltfeindlichen Monokultur stammt. Auch hat er erzählt, dass es natürlich in El Salvador leider Kinderarbeit gibt, aber nicht auf seiner Farm. Er gibt seinen Arbeitern einen besonderen Anreiz, die Kinder auch nicht woanders hin zu schicken, in dem er ihnen einen Bonus gibt, wenn die Kinder der Arbeiter eine Schule besuchen. Dieser Bonus liegt höher als jeder Lohn für eine Kinderarbeit. Wir finden dieses Engagement vorbildlich und sind stolz darauf, mit Andres zusammenarbeiten zu können. Er ist ein Mann mit Idealen und diese Ideale passen wunderbar zu den Idealen unserer Schule.


Geänderte Versandkosten

Seit wir mit dem Versand begonnen haben, konnten wir meistens auf bereits gebrauchte, aber einwandfreie Kartons zurückgreifen. Für diesen Weg haben wir uns früh entschieden, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Sollten wir einmal keine Kartons zur Verfügung haben, kaufen wir natürlich neue Kartons dazu, weshalb es nie einen Engpass geben wird. Da wir mit dieser Vorgehensweise bislang Erfolg hatten, haben wir unsere Versandkosten um einen Euro gesenkt. Der Versand kostet nun nicht mehr 6 Euro, sondern nur noch 5 Euro.


Das Espressobike aus Heidelberg hat unseren Kaffee im Ausschank gehabt und unser Projekt mit dieser Aktion über mehrere Wochen unterstützt. Unter anderem konnten die Besucher des Neuenheimer Marktes in Heidelberg unseren leckeren Kaffee kennen lernen. Die Bestellungen bei uns haben nicht lange auf sich warten lassen. Nochmal vielen Dank für diese tolle Unterstützung.


Am 5.5.19 durften wir das Kaffee-Catering für die St. Piuskirche in Mannheim anlässlich ihrer Glockenweihe ausrichten. Es war ein fantastischer Nachmittag für beide Seiten. Die Kirchengemeinde freute sich über frisch zubereiteten Spezialitätenkaffee und die Schülerfirma hatte nicht nur die Gelegenheit zum Verkauf, sondern auch zur Information über das Projekt. Wir haben uns in dieser Gemeinde sehr wohlgefühlt und bedanken uns recht herzlich für die gute Zusammenarbeit. Wir kommen gerne wieder!


Am 10.4.19 stellten wir dem Kollegium des Ursulinen-Gymnasiums unseren Kaffee vor. Das Angebot wurde mit Begeisterung angenommen und das Feedback der Kollegen war rundum positiv.


Diese Verkaufsreklame haben wir am 01.04.19 in der Fußgängerzone Heidelbergs entdeckt. Wir werden hier kein Unternehmen an den Pranger stellen. Aber dieser Preis ist unmoralisch. In Deutschland zahlt man pro kg Kaffee 2,19 Euro Kaffeesteuer an den Staat. Bei dem beworbenen Artikel handelt es sich um 500 g gerösteten Kaffee für 3,29 Euro. Abzüglich der Kaffeesteuer bleiben folglich noch 2,14 Euro übrig. Die Leittragenden sind am Ende die Farmer und Pflücker, denn nach Abzug aller Produktions- und Frachtkosten bleibt für sie im Grunde nichts mehr übrig. Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Hinsichtlich der Qualität können wir ohne Zweifel sagen, dass sie minderwertig sein muss. Es stellt sich die Frage, wie viel von dem gemahlenen Kaffee tatsächlich Kaffee ist. Kleine Hölzer, Steine, unreife Bohnen mit Defekten - all das steckt höchstwahrscheinlich auch in diesem Kaffee. Und deshalb bieten wir unseren Kaffee nicht für 3,29 Euro an.

 

Sie sollen unseren Kaffee wirklich genießen können! Guter Geschmack heißt für uns: faire Bedingungen, Rohkaffee in Spitzenqualität, Röstkaffee in Spitzenqualität!

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Rohkaffee-Importeur

Hintergrund-Bilder

Copyright: Luca Siermann